BIN ICH EIN SCANNER?

Erkenne die "BUNTEN ZEBRAS" in der Herde

 

In ihrem Buch:„Auf viele Arten anders:

Die vielbegabte Scanner-Persönlichkeit als kreatives Multitalent“

beschreibt Anne HEINTZE die Scanner-Persönlichkeit sehr treffend als buntes Zebra.

 

"Kreatives Multitalent" klingt super und erstrebenswert. Wer hätte nicht gerne viele Begabungen und Interessen.

Und es ist auch fein, wenn man sie besitzt und gut damit umgehen kann.

Aus einer Fülle von Möglichkeiten auswählen zu dürfen, für verschiedenste Situationen und Erfordernisse Lösungen beisteuern zu können, ist ein Geschenk.

Diese auch noch untereinander verknüpfen zu können, ergibt eine unglaubliche Menge an gangbaren Wegen des Denkens, Fühlens und Umsetzens.

Nur, wie finde ich den/die Richtige(n) aus der Menge heraus?

Im Notfall hilft es, eine Münze zu werfen oder eine Karte zu ziehen.

Und das meine ich ganz ernst und keineswegs sarkastisch!

Es gibt viele "gute" mögliche Lösungen.

Schlimm ist nur, sich nicht zu entscheiden, daher in der Starre hängen zu bleiben und gar nicht erst anzufangen.

 

Leider hat diese Vielseitigkeit der Interessen und Talente auch ihre Schattenseiten.

Die bunten Zebras wissen vermutlich, was ich damit meine.

 

Wer die Wahl hat, hat oft (bei weitem nicht immer!) die Qual.

 

Scanner brauchen Abwechslung und immer wieder neue Imputs wie Luft zum Leben.

Wie ein Schmetterling fliegt ihre Aufmerksamkeit, wenn sie nicht achtsam sind, von einem Interessensgebiet, von einem Thema, von einer Aufgabe zur nächsten.

Oft werden sie dadurch von anderen als unbeständig, unkonzentriert und auch wankelmütig erlebt. Das ist für alle Beteiligten nicht angenehm.

 

Projekte, Artikel, Arbeiten werden begonnen und bleiben unfertig liegen.

Da Scannern sehr schnell langweilig wird, lockt Neues sehr schnell auf neue Wege.

Schnell fallen dann auch böse Worte wie Disziplinlosigkeit, fehlendes Durchhaltevermögen und Verantwortungslosigkeit.

Auch das ist für alle Beteiligten schwierig und steht einer konstruktiven Lösung mehr als im Wege.

Ich gebe, die Gefahr für Scanner sich in ihren Möglichkeiten zu verzetteln besteht, und es ist nicht ganz einfach, diese Begeisterungsfähigkeit in ihre Bahnen und zu konstruktiven Ergebnissen zu führen.

 

Da Hochbegabte und Scanner oft auch noch zur Perfektion neigen, sich selbst und ihre Werke für "nicht gut (interessant, schön, fundiert, ...) genug" erachten, geraten sie ganz unversehens in einen Teufelskreis von Unzufriedenheit und Lähmung.

Es gibt viele Wege, dies zu durchbrechen.

Kreative Methoden, um einfach wieder in einen Fluss (Flow) zu kommen, wie z.B. die "Morgenseiten", intuitives Malen oder die Arbeit mit Symbolen können dabei aus der Starre wieder in ein prokukives und zufriedenes Schaffen führen.

 

Mehr dazu unter

projekt-mikado.jimdo.com/methoden/

 

Scanner fühlen sich am wohlsten und am meisten angenommen, wenn sie mit Scannern in Kontakt sind.

Meist sind der anderen Zebras oder Pferde mit ihrer Sprunghaftigkeit und ihrer Vielseitigkeit schnell verwirrt und überlastet.

Doch wenn mehrere Scanner zusammenkommen, kann sich ein unglaublich bunter Strauß an Themen, Interessen, Handlungsmöglichkeiten entfalten, der viele Stunden aus immer wieder neuen Quellen schöpft und so, nicht nur für die Scanner, sondern auch für viele andere, zu einem wahren Füllhorn der Kreativität und Freude werden kann.

 

Mach den Test zur Scannerpersönlichkeit!

Wenn du wissen möchtest, ob du auch ein Scanner sein könntest, hat Anne HEINTZE in ihrer Online-Akademie einen Test und Videos dazu.